Warenkorb

Artikel: 0
Betrag: 0,00 €

Neuigkeiten

Manchmal kann die Beschaffung von neuem interessantem und seltenem Holz recht lange dauern, doch Beständigkeit führt auch hier oft zum Ziel: dieser gigantische Block Eibe Maser war schon lange auf meiner Einkaufsliste, doch konnte er erst nach langer Zeit von mir gekauft werden. Wie immer beim Kauf von Rundholz ist hier die bange Frage: Wie sieht der Stamm von innen aus, hält das Holz nach dem Aufsägen des Stammes, was es von außen zu enthalten verspricht?
In diesem Fall ist das Ganze gut ausgegangen, und die ersten Eindrücke aus dem Sägewerk waren bereits sehr vielversprechend: man sah sehr feines Maserholz, extrem langsam gewachsen und feinjährig stellt dieser Stamm eine echte Besonderheit und Rarität dar. Doch leider enthielt dieser Stamm nicht nur feinstes Maserholz, sondern auch eine respektable Menge großer Schottersteine, die im Inneren des Riesenblocks eingewachsen waren und vermutlich von Menschenhand Ihren Weg in die Krone dieses mächtigen Baumes gefunden haben dürften. Jedenfalls haben diese Steine zur Pflasterung eines Weges im Sägewerk verwendet werden können, womit auch diese ungewünschten Innereien eine sinnvolle Verwendung gefunden haben dürften. Nach weiterer Trocknung werden nach und nach Stücke dieses einzigartigen Naturdenkmals im Webshop eingestellt werden.

Ein bei uns im Webshop immer wieder gern gekaufter Artikel sind Pen Blanks und Messergriffblöcke aus Schlangenholz. Leider waren diese oft recht schnell ausverkauft, so dass diese Artikel nicht immer verfügbar waren. Wir haben jetzt wieder eine schöne Auswahl an Schlangenholz in 1A Maserung am Lager, insbesondere sehr schön gemaserte makellose Penblanks!
Sie finden diese Artikel hier!

 

Meist findet man beim Aufräumen ja eher unscheinbar aussehende Sachen- in diesem Fall ware es 8 Stämmchen Rosenholz, die vor langer Zeit mal gefällt worden sind und seitdem einen Dornröschenschlaf im Lager hielten. Von außen sahen diese Stämme auch wirklich nicht toll aus: eher strohgelb, krumm, mit teils faulem Kern und jeder Menge Rissen wirkten diese nicht gerade sehr aufregend. Lediglich ein einziger Stamm ließ auf seiner Stirnfläche etwas von der typischen roten Farbe sehen und von seiner Farbe vermuten.
In der Werkstatt entpuppten sich die ersten dieser Stämmchen nach dem Auftrennen in handlichere Stücke dann als wahre Schätze, ich habe seit sicher 10 Jahren kein so schönes feinjähriges und tiefrotes Rosenholz mehr gesehen, geschweige denn auf der Säge gehabt.

Man kann an diesen Stämmchen gut das Besondere dieser Palisanderart Dalbergia decipularis erkennen: die Bäume werden nicht sehr groß und alt, ein Stammdurchmesser von ca. 40 cm inklusive Splintholz ist schon sehr beachtlich. Auch die Höhe der Bäume bleibt mit ca. 6-8 Metern ziemlich klein für einen nur im Nordosten des brasilianischen Urwalds wachsenden Baum. Zudem erreichen diese Bäume meist kein hohes Alter, ca. 50 Jahre werden diese alt, danach setzt mit einer von der Markröhre einsetzenden Kernfäule das Absterben des Baumes ein, auf diesen Fotos gut an zwei der noch auf der Palette liegenden Stämmen mit beginnender Kernfäule zu sehen. Die Bäume wachsen wie z.B. auch Schlangenholz sehr vereinzelt im Urwald, werden meist von Eingeborenen gesucht und gefunden und dann klassisch mit Äxten gefällt, an Ort und Stelle entrindet und mit dem Beil vom Splintholz befreit. Meist sind die Spuren dieser groben Zurichtung von Hand noch an den Stämmen sichtbar, so auch bei diesen. Das Entfernen des Splintholzes geschieht noch im Urwald, da das ohnehin nicht verwertbare strohgelbe Splintholz das Gewicht nur unnötig erhöht, denn diese Stämme wurden oft über -zig Kilometer von Indios auf den Schultern aus dem Urwald zum nächsten Sammelplatz getragen.
So viel kann man manchmal aus den vorhandenen Spuren eines Stammen ablesen... durch diese Umstände wird das Holz dieses Baumes immer eine seltene und teure Besonderheit bleiben, die von Musikinstrumentenbauern und Möbeltischlern geschätzt und hoch bewertet wird.

Wir haben wieder etwas sehr altmodisches getan:  Wir haben ein paar Tonnen allerschönstes Olivenholz in Kanteln und Blöcken eingekauft. Doch so schön dieses Holz auch sein mag: es wird für etliche Jahre in unser klimareguliertes Holzlager in Regalen verschwinden, wo es langsam und sehr vorsichtig auf einen verarbeitungsfähige Feuchtigkeitsgrad trocknen muss. So leid uns das selbst tut, und so gern wir diese Hölzer jetzt sofort verkaufen würden, so altmodisch sind unsere Prinzipien als Holzhändler: Sie als unsere Kunden sollen später bei der Bearbeitung keine bösen Überraschungen mit Rissen oder Verzug haben! Ihre Arbeit und Zeit in ein schönes wildes Stück Holz zu stecken, um dann einen Verlust des geschaffenen Objekts hinnehmen zu müssen, ist doch eine herbe Enttäuschung. Und damit dieses nicht passiert, handeln wir nur mit trockenen Hölzern, auch wenn das betriebswirtschaftliche Dogma lautet, dass ein Warenlager schnellstmöglich umzuschlagen sei: wir pfeifen auf solche Binsenweisheiten und vergessen unser Holz für ein paar Jahre im Regal. Auch wenn andere Anbieter platschnasses frisches Holz anbieten, gibt es beim Edelholzverkauf nur abgelagertes und trockenes Holz. Unsere Kunden wissen dies seit 2005 zu schätzen.
Doch auch wenn wir Ihnen jetzt nur den Mund wässerig machen, freuen wir uns alle so über das einmalig schöne Holz, dass wir doch noch wagen hier ein paar Worte dazu zu verlieren:
Es ist wirklich besonders schön gemasertes Holz, das von Jahrhunderte alten Olivenbäumen stammt- das Entpacken der Paletten ist ein Fest für Augen, Hände und Nase:
Das oft wild geflammte und sehr dekorative Holz sieht nicht nur wunderschön aus, jedes Stück ist ein Unikat, das die Geschichte einer Jahrhundertealten Olivenkultur am Mittelmeer wiederspiegelt. Doch es fasst sich nicht nur sehr schön, schwer und dicht an, es riecht auch unbeschreiblich angenehm, ein wenig nach Oliven, ein wenig nach wilden Früchten, mit eine Prise herben, würzigen Holzdufts, jedenfalls immer sehr aromatisch- der Geruch ist nur schwer zu beschreiben. Den Rest erzählen die Bilder!

Wir haben wieder eine schöne und große Partie Maserknollen aus der ganzen Welt bekommen, werfen Sie hier einen Blick auf einige der Stücke und freuen Sie sich mit uns, diese bald im Shop sehen zu können.Es sind Knollen Palisander Maser, Flexuosa, Chechen Maser, Laurel und Thujamaser darunter, einige müssen wir erst noch saubermachen, bestimmen und anhobeln.

Eines unserer geliebtesten und schönsten Hölzer ist sicherlich Olivenholz, und zwar nicht das langweilige, aus Portugal, Spanien oder Italien kommende, meist langweilig und grob gewachsene Olivenholz von Bäumen, die oft speziell für diesen Zweck gezüchtet und stark künstlich gedüngt wurden und deshalb meist wenig aufregende Maserung aufweisen und gerade gewachsen sind. Auch unser Olivenholz ist wie eigentlich alle unser Hölzer sorgfältig handverlesen und kommt von oft Jahrhunderte alten Bäumen, die die Venezier schon im 16. Jahrhundert am Mittelmeer gepflanzt haben. Sie unterscheiden sich auch heute noch von allen anderen Sorten der Olivenbäume, da sie langsam und verschlungen wachsen, wodurch ihr Holz etwas ganz besonderes ist, die Bilder lassen dies gut erkennen. Wir haben jetzt wieder einige Tonnen davon am Lager, und da wir unseren Kunden grundsätzlich nur trockene, sofort verarbeitbare Hölzer anbieten, werden viel dieser Olivenholzstücke dort noch ein paar Jahre liegen, bis sie langsam und schonend soweit getrocknet sind, dass wir sie guten Gewissens verkaufen können. Das unterscheidet unser Geschäft von dem so macher bäuerlicher Mitbewerber, die frisches Holz verkaufen, mit dem Sie als Kunde dann böse Überraschungen erleben werde, da sich das nasse Holz verzieht und reißen wird.

Wegen starker Nachfrage mussten wir wieder unser Lager mit karelischer Maserbirke auffüllen. Natürlich ist das Holz nicht frisch, sondern bestens getrocknet und nur frisch bei uns eingetroffen, damit sofort verarbeitbar bei 7-9 % relativer Holzfeuchte. Wie bisher auch haben wir für unsere Kunden nur die am besten und feinst gemaserten Bohlen aus einer großen Menge vieler Tonnen dieses Holzes handverlesen und sortiert. Das Eregbnis finden Sie in unserer Kategorie Maserbirke im Shop.

 

Wir freuen uns, unseren Kunden demnächst wieder vermehrt Ebenholz in alter, langjährig abgelagerter und trockener Qualität anbieten zu können. Wir haben kürzlich einen größeren Posten seit Jahren schon lagernden Schnittholz und Kanteln in Ebenholz in guter Qualität und großen Durchmessern kaufen können. Nach langem Sortieren nach Farbe, Qualität und Rissfreiheit lagern diese nun in unserem neuen Lager und werden nach und nach im Shop eingestellt und damit für unsere geschätzten Kunden bestellbar sein.

Es war eine ganze Menge Arbeit, mehrere Tonnen Ebenholz zu prüfen und zu sortieren, wegen der Luftzirkulation sorgfältig mit Stapelleisten in die Lagerregale einzustapeln und zu kataglogisieren. Doch für uns ist es selbstverständlich, unseren Kunden nur gute Qulitäten in breiter Sortierung und bester Qulität anzubieten, schließlich haben wir das vermutllich größte online verfügbare Lager an Ebenholz, das nach meist individuellen Bildern bestellbar ist und dessen Hölzer prompt am Werktag nach dem Zahlungseingang verschickt werden. Zigtausende Kunden haben bei uns das Ebenholz für ihren Bedarf gefunden, und wir sind froh, wieder einen Posten Ebenholz am Lager zu haben, um diesen weltweiten Bedarf von Berlin aus beliefern zu können!

Wir haben zwei neue Maschinen zum Bearbeiten unserer Hölzer dazubekommen: es gibt eine neue, mächtige Stenner-Blockbandsäge zum Auftrennen wertvoller Hölzer sowie eine Breitbandschleifmaschine.

Die große Trennbandsäge mit 36-Zoll-Rädern kann bei minimalem Schnittverlust von nur ca. 1,2 mm große und breite Bohlen Holz auftrennen, um feine und dünne Holzstärken unserer wertvollen Hözer herzustellen, auch dünne Sägefurniere stellen kein Problem dar. Mit einem stellitbestückten Sägeblatt lassen sich bis zu 40 cm breite Furniere und Brettchen selbst härtester Hölzer gut auftrennen.

Noch sind die Maschinen provisorisch aufgestellt, doch die ersten Versuche beim Zuschnitt zeigen die Leistungsfähigkeit der schweren gusseisernen Maschine.

Eine Breitbandschleifmaschine, mit der sich die geschnittenen Brettchen und Furniere dann noch auf eine gleichmäßige Dicke kalibrieren lassen, stellt eine sicher vernünftige Ergänzung zur Trennbandsäge dar. Damit können wir auch dünnste Furniere so fein kalibrieren, dass der Sägeschnitt auf den Oberflächen beseitigt wird und eine perfekte, verleimfähige Oberfläche hergestellt werden kann.

Ein paar Fotos der versuchsweise aufgetrennten Hölzer zeigt das Ergebnis der ersten Arbeiten mit diesen Maschinen, sicher werden wir in Zukunft verstärkt feine Hölzer auftrennen, möglicherweise auch im Lohnschnittverfahren..... wenn denn unsere Auslastung dieses zulässt.

 

Buchsbaum gehört zu den eher selten anzutreffenden Hölzern im Holzhandel, und obwohl ich persönlich eine besondere Vorliebe für dieses seltene Holz haben, führt dieses Holz doch eher ein Nischendasein in unserem Sortiment.
 Umsomehr haben wir uns gefreut, als wir jetzt im Nachlass einer großen Holzhandlung ein paar wirklich riesige Stücke Buchsbaum ausgraben konnten!
Mit Breiten von fast 25 cm gehören diese Stücke zu den absoluten Ausnahmen, solche uralten Stämmchen wachsen nur in den Pyrenäen und haben dort sichert Hunderte von Jahren benötigt, um so große Stämme zu bilden. 


Bei aller Freude über den Kauf dieser Pretiosen wird unser Dilemma nun sein, wann und wo wir den ersten Schnitt in solch ein seltenes Stück Holz machen werden. Was schneidet man daraus? Ist das nicht fast schon Frevel?
 Ich kann mir schon vorstellen, wie das alles endet: wahrscheinlich werden diese Jahrhundete alten Stücke aus lauter Ehrfurcht und Bewunderung unantastbar bleiben. Bis dann in ein paar -zig Jahren bei einer Lagerräumung oder einem Umzug jemand diese Stücke wieder erneut findet, sie mit Kennerblick untersucht um dann am Ende zu sagen: sowas darf man doch nicht zersägen....zurück ins Regal!

Zurück