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Ich kann es schlecht verbergen: Olivenholz ist eins meiner absoluten Lieblingshölzer. Und wenn dann eine Partie besonders schönes und fein gemasertes Holz auftaucht, kann ich kaum anders, als diesen Posten zu kaufen. Genauso erging es mir hier: Ein paar tausend wirklich sehr fein gemaserte Kanteln in einem bisher beim Edelholzverkauf nicht gelisteten Maß: 30 x 30 mm Dicke.
Diese Kanteln gehören wirklich ohne Übertreibung mit zum schönsten Holz, das ich bisher hatte: es ist spektakulär gefärbt, wirklich sehr fein und dicht gemasert, unbeschreiblich wohlriechend, einfach absolute Spitzenqualität.
Der Wermutstropfen an dieser Partie ist aber leider, dass sie noch relativ frisch ist und deshalb noch einige Zeit trocken werden muss, bevor wir diese Kanteln im Shop einstellen werden. Doch wenn Sie diese Fotos ansehen, werden Sie zustimmen, dass es sich ein wenig zu warten lohnt, bis sie soweit getrockent sind, dass sie verkauft und bearbeitet werden können.
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Und wieder konnten wir eine kleinen Posten sehr hochwertiges Honduras-Mahagoni (Swietenia macrophylla) in besonderen Breiten kaufen.  Seit vielen Jahren ist dieses unter dem Schutz des CITES- Abkommens stehende Holz nur noch aus Nachzuchten, also Plantagen in Südamerika und anderen Teilen der Welt zu bekommen. Unser Holz stammt tatsächlich aus dem ehemaligen britisch Honduras, heute Belize, und ist von wirklich außergewöhnlicher Qualität: Breiten von circa 30 cm sind schon etwas sehr ungewöhnliches, gerade die Gitarrenbauer wissen diese Eigenschaften für einteilige Bodies sicherlich sehr zu schätzen.
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Zu den wichtigen Eigenschaften und Tugenden eines Holzhändlers gehört es, jede Menge Geduld im Umgang mit Hölzern zu haben. Deswegen lagern bei uns die Hölzer, die wir an unsere Kunden verkaufen, in aller Regel mehrere Jahre, bis sie wirklich so trocken sind, dass sie sofort verarbeitet werden können.
Manchmal freuen wir uns ganz besonders, wenn wir im Lager vor lange Zeit weggelegte Schätze finden, die einen langwierigen Trocknungsprozess durchlaufen mussten. Genau so ging es uns mit einem Posten dicker Olivenholzbohlen. Diese waren sicherlich seit ihrem Besuch im Sägewerk schon ein paar Jahre lang gelagert, trotzdem waren sie viel zu feucht, um sie mit gutem Gewissen verkaufen zu können. Diese Olivenholzbohlen gehören sicherlich zum Schönsten, was wir seit langem im Zuschnitt haben. Sehr große Breiten, respektable Längen und dann noch dicke Bohlen mit 50-60 mm Dicke: Es ist eine wahre Freude, diesen Schatz nach ein paar Jahren Trockenzeit wieder zu entdecken.
Dieses Olivenholz ist übrigens nicht vergleichbar mit anderem Holz von normalen spanischen oder italienische Olivenbäumen: es stammt von einer sehr besonderen, fast ausschließlich auf Korfu wachsenden kleinfruchtigen Olivenart: die Baum gehört zur Familie der Linaoleia, einer ungewöhnlich groß werdenden Sorte, die oft Höhen von bis zu 20 Metern erreicht. Die Bäume haben eine lange Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückgeht. Diese von den Venezianern mitgebrachten Bäume der Sorte Lianoleia wachsen stark in die Höhe und bilden kräftige Stämme mit reichem Blattwerk. Ihre große Verbreitung war das Ergebnis von Maßnahmen der venezianischen Regierung, die die Anpflanzung junger Olivenbäume mit hohen Prämien belohnte. Dies führte zu einer beeindruckenden Zunahme der Olivenhaine auf der Insel. Die gewonnwenen Öle wurden größtenteils in Öllampen verfeuert, die winzigen Oliven dieser Sorte mit ihrem hohen Ertrag waren hierfür erste Wahl, und da man warten kann, bis sie im Herbst freiwillig von den Bäumen fallen, findet man noch heute auf Korfu dichte Wälder der haushohen Bäume. Es wird vermutet, dass alle von den Venezianern besetzten Städte an der Adria mit dem auf Korfu produzierten und von dort exportierten Leuchtöl beleuchtet wurden. Sicher ging die Ausdehnung der Olivenhaine auf Kosten des Anbaus von Wein, Getreide und Gemüse, so dass die Korfioten gezwungen waren, diese Arten vom gegenüberliegenden Festland zu importieren.
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Mal wieder haben wir großes Glück gehabt und waren zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle: ein größerer alter Posten sehr schönes Makassarholz war zu kaufen und trotz des hohen Preises haben wir nicht gezögert. Nach aller Voraussicht wird so etwas kaum je wieder zu kaufen sein auf dem Markt, denn Indonesien hat schon vor langer Zeit ein Exportverbot für jegliches nicht bearbeitetes Holz erlassen.  Deswegen ist schon seit langem gut gemasertes Makassar nur noch extrem schwer auf dem Holzmarkt zu beschaffen, und oft sind es nur sehr schmale Brettchen, die zu hohen Preisen zu kaufen sind.
Solche großen Blöcke mit fast 30 cm Durchmesser sind eine absolute Ausnahme, sie haben Furnierqualität und sind einfach wunderschön. Wie die Bilder zeigen, war das Ergebnis nach dem Auftrennen besser als mit viel Optimismus zu erwarten war; so perfekt gezeichnetes und fast völlig rissfreies Makassar gibt es nur selten. Wie immer: Demnächst in diesem Webshop!

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Mooreiche ist ein faszinierendes Material, das schon seit Jahrhunderten Menschen fasziniert und beschäftigt, es hat in Kunst und Handwerk breite Verwendung gefunden und ist heute mehr denn je ein Holz, aus dem nur hochwertige und feine Objekte gefertigt oder mit diesem Holz veredelt werden. Wir sind durch lange Erfahrung zu Experten in Sachen Mooreiche geworden, deshalb hier ein paar Erklärungen zu Umgang, Lagerung und Bewertung dieses schwierigen Holzes!

Mooreiche ist an sich überhaupt nicht selten, fast jeden Tag werden in Nordeuropa bei Erdarbeiten, Aushüben, Flussvertiefungen, Baggerabeiten in Kies- und Sandgruben in der Erde lagernde Stämme gefunden, die meist sogar ein echtes Ärgernis für die Arbeiter darstellen. Ein in der Erde feststeckender, oft tonnenschwerer Stamm lässt sich nicht so einfach entfernen, meistens muss da sogar ein Kran zur Hilfe geholt werden.

Wenn dieses Ärgernis dann endlich beseitigt, der Brocken geborgen ist und die Arbeiten fortgesetzt werden können, geht es gleich weiter: wohin mit dem Trumm? Selbst wenn der Stamm noch halbwegs intakt und nicht völlig zersetzt und rissig ist, setzt jetzt ein schnell fortschreitender Prozess des Zerfalls und der Rissbildung ein, der besonders bei warmem Wetter in kurzer Zeit zur völligen Zerstörung des Holzes führen kann.

Man kann die Stämme in Folien einschlagen, was aber fast immer einen Fäulnisprozess mit Pilzbefall und Schimmelbildung in Gang setzt, man kann das Holz dauerhaft mit einem Rasensprenger beregnen und damit den Zustand eine Zeit lang konservieren, doch ein sofortiger Einschnitt des Stammes im Sägewerk zu Bohlen und Brettern hat sich als sichere Methode erwiesen, dieses wertvolle Material nutzbar zu machen. Allerdings sind bei Sägewerkern Mooreichenstämme gar nicht beliebt, in den meisten Fällen befinden sich Sand oder kleine Steinchen im Holz, die recht zuverlässig jedes teure Sägeblatt ruinieren...

Jetzt kann auch erstmals die Farbe der Mooreiche beurteilt werden: am gesuchtesten ist natürlich eine tiefschwarze Farbe, die aber nur unter dem glücklichen Zusammenwirken verschiedener Faktoren wie Holzinhaltsstoffen, Eisenionen, Sauerstoffabschluss und Moorwasser zustande kommt. Sehr oft sind Mooreichenstämme nur hell Gelbgrau, Braun bis Grau gefärbt, was natürlich weitaus deutlich geringer bewertete Farben sind. Auf den Einschnitt im Sägewerk folgt dann eine jahrelange Lagerung in verschiedenen Räumen mit unterschiedlich abgestuften Luftfeuchteverhältnissen, bis die Bohlen nach etlichen Jahren, vielfachem Umstapeln, Umlagerungen in andere Räume und sehr viel Geduld dann irgendwann so weit getrocknet sind, dass man sie normalen Klimabedingungen aussetzen kann. Unter diesen normalen Bedingungen trocknet das Holz dann auf eine relative Feuchte von ca. 10 % herunter, damit kann die Mooreiche anschließend wie übliches Holz weiter verarbeitet werden.

Durch die Trocknung entstehen im Holz natürlich große Spannungen, die sich in extremen Verwerfungen, Rissen und Verzug äußern können, Sie finden einige Fotos solcher krummer Stücke in der Fotogalerie. Die Trocknung muss also einfach sehr langsam und schonend bei ständiger  Überwachung der Holzfeuchte geschehen. Trotz sorgfältiger Trocknung sind in Mooreichenholz immer mehr oder weniger starke Risse zu finden, auch morsche Stellen oder durch Pilze verfärbte Stellen müssen aus dem Holz herausgeschnitten werden, so dass am Ende nur etwa 30-50 % des geborgenen Holzes verarbeitet werden können. Je größer und länger die Maße der gewünschten Zuschnitte werden, desto stärker steigt aber auch der Ausschuss an, immer wieder vorkommende Risse können dann auch schon mal den Auszusortierenden Verschnitt auf 80 - 90 % anwachsen lassen. Wir nutzen dieses Holz für vielfältige Anwendungen, und selbst die beim Zuschnitt von Fixmaßen anfallenden Reste, Abschnitte und minimal fehlerhafte Stücke werden in Sortimenten zusammengefasst und verkauft, dieses tausende von Jahren alte präfossile Material ist es einfach wert, ihm mit besonderem Respekt zu begegnen!

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Nur selten hat man das Glück, eine solch tonnenschwere und riesige Maserknolle einer Ulme zu finden, die weder innen verrottet ist, noch langweilig gemasert, sondern eine solche Schönheit zeigt: Im Holzhandel auch als Rüster  bezeichnet ist dieses Holz ein absolut seltener Klassiker. Ulme Maser (Ulmus procera) vom europäischen Ulmenbaum ist ein sehr attraktives Maserholz mit großer Farbbreite. Es kann von gelblich fahl über glutrot bis zu satt denkelbraunen Fabrtönen viele verschiedene Farben haben und ist selten so schön gemasert wie bei diesen Stücken Stammaserholz. Eine in ganz Europa grassierende Krankheit, durch Pilze hervorgerufen, dezimierte den Ulmenbestand ganz erheblich und läßt das Holz zu einer seltenen Sorte werden. Das Maserholz ist schön z.B. zu einer Schale zu verarbeiten!
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Selten hat man mal die Chance, als Händler ungedämpften Birnbaum zu finden, da in der Regel auf dem Weg von der Submission zum Sägewerk und dann zum klassischen Holzhandel Birnbaum in aller Regelmäßigkeit gedämpft wird. Ungedämpfter Birnbaum ist so gut wie nirgendwo zu kaufen. Völlig unsinnig jedoch, da sich so der wunderschöne gioldgelbe Farbton in ein stumpfes blasses Rosa wandelt.
Warum das so gemacht wird? Keine Ahnung, wurde immer schon so gemacht....und ich finde den Ton gedämpften Birnbaums hässlich.
Umso erfreuter war ich deshalb, als ich aus privater Quelle etwas frisch gefällten Birnbaum kaufen konnte, der eben nicht gedämpft worden war und sich in seiner ganzen Schönheit in Goldgelb präsentierte. Noch größer war die Freude über einen solchen Methusalem von Birnbaum, der trotz seines sicher über hundertjährigen Lebens keine Fäule im Kern aufwies, sondern maklellos gesund war.
Leider musste der Baum einer Zufahrt zu einem Grundstück weichen, und ich freue mich deshalb, dieses besondere Holz nach einiger Trocknung unseren Kunden bald anbieten zu können.
Ein Birnbaumstammm mit fast 70 cm Durchmesser des Erdstammes ist sicher nicht gewöhnliches. Aber das ist ja unser Geschäft: ungewöhnliches Holz zu finden und dieses dann unserer Kunden anzubieten. Insofern dann doch nichts so ungewöhnliches mehr...
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Obschon der Umgang mit edlen und seltenen Hölzern zu unserem Tagesgeschäft gehört, freuen wir uns doch alle immer wieder sehr, wenn eine neue Lieferung Olivenholz ankommt. In diesem Monat konnten wir endlich eine große Ladung Olivenholz und -Kanteln hier empfangen, und die tägliche Freude beim Auspacken der großen Kisten beim Einstapeln in die Regale ist unbeschreiblich: das Holz riecht wunderbar aromatisch, ist sehr angenehm anzufassen und vor allem begeistert es immer wieder durch die unglaubliche Bandbreite an Maserungen, Farben, Strukturen und Wuchsmerkmalen: diese ist so unglaublich groß wie bei keinem anderen Holz! Besonders schöne Kanteln aus uralten, nicht mehr Frucht tragenden Wild-Olivenbäumen sind so schön, dass viele gleich zur Seite gelegt werden und nach gebührender Trocknung als besonders schön und extrem fein und wild gemaserte Premium-Kanteln in den Verkauf gelangen werden.
Das Holz stammt von einer speziellen Sorte Olivenbaum, der extrem langsam und feinjährig wachsenden Sorte Lianolia Kerkyra, welche eine Besonderheit unter allen anderen Olivenbäumen des Mittelmeerraums darstellt. Die Venezianer setzten während ihrer Herrschaft schon im 16. Jahrhundert eine Prämie für angepflanzte Olivenbäume dieser importierten Sorte aus, um so die eigene Versorgung mit Olivenöl zu sichern- so ließen sie letztlich große Mengen Olivenöl für den Vatikan produzieren. Dadurch verschwand die bis dahin vorherrschende Weinkultur z.B. in Griechenland und infolge dessen überzogen ganze Wälder aus Olivenbäumen Inseln im Mittelmeer. Die gewöhnlichen Olivenbäume aus Spanien oder Italien sind dagegen mit viel Dünger schnell gewachsene, eher auf hohen Holzertrag getrimmte Sorten, diese liefern meist schnell gewachsenes und wenig schön gemasertes grobjähriges Holz, das in keinem Fall vergleichbar mit dem hier vorliegenden besonderem Wild-Olivenholz ist. Der einzige Wermutstropfen an der Lieferung ist, dass wir dieses Holz sorgfältig mit Stapelleisten aufgeleistet in unseren Regalen einlagern müssen, um es dann für etliche Jahre zu vergessen: erst nach gebührender Trocknung können wir ihnen dieses Holz anbieten. Um für unsere mehr als 10.000 neu eingegangenen Olivenholzkanten Platz in den Regalen zu schaffen, werden wir in nächster Zeit Sonderangebote an Olivenholz einstellen. Freuen Sie sich also mit uns über diese besondere Perle der Natur: wunderschönstes Olivenholz!
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Selten bekommt man so große Scheiben von reinem Maserholz, deshalb haben wir nicht gezögert, dieses exotische Holz aus SO-Asien zu kaufen, das uns völlig unbekannt war.
Die Größe der riesigen Scheiben, die massiven und sehr ungewöhnlich großen Dicken und die schöne rote Farbe waren der Grund, diese Partie ohne Zögern zu kaufen, ohne das Holz je in Natura gesehen zu haben. Nach einer wissenschaftlichen mikroskopischen Bestimmung des Holzes stellte sich dann heraus, dass es sich um Bayur (Pterospermum javanicum) handelte, ein hier in Europa völlig unbekanntes Holz, dessen natürliche geographische Verbreitung Myanmar, Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha und Indonesien umfasst. Bayur Burl oder Wadang-Maser ist das Maserholz eines in Indonesien, insbesondere an der Ostküste Javas wachsenden Baumes, der sich in andere südostasiatische Länder ausgebreitet hat und dessen Holz auf dem internationalen Holzmarkt nur selten erhältlich ist. Der Baum wird ca. 30-45 Meter hoch, wächst oft schief und spannrückig, wird dabei ca. 1 - 1,5 Meter dick, sein Holz ist mittelhart und mittelschwer, ca. 600 - 700 kg/m3. Wegen seiner Unbekanntheit wird es oft beschreibend als Red Burlwood bezeichnet. Das Holz kommt in riesigen Maserknollen vor, die oft einen Durchmesser von 1,50 Meter erreichen und immer eine feine und gleichmäßige Maserung,  Verwirbelungen, Augen, schlafende Knospen und wilde Strukturen aufweisen. Das Holz ist aufgrund seiner feinen Struktur leicht zu bearbeiten und wird jeden Holzverarbeiter nach einer Politur, einem Lack- oder Ölauftrag mit seinem seidigen Schimmer und einer attraktiven roten Farbe überraschen!

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Schon lange ist es her, dass wir das edelste und inzwischen seltenste Maserholz der Welt in unserem Angebot hatten. Die Nachfrage nach Amboina Maser war trotz hoher Preise so groß, dass die immerhin 370 Kilo der großen Maserknolle recht schnell ausverkauft waren und wir seit 2014 keine vernünftige Ware mehr kaufen konnten. Doch manchmal führt beharrliche Suche nach diesem Trüffel unter den Hölzern dann doch irgendwann mal zu greifbaren Ergebnissen, und so freue ich mich sehr, Ihnen damnächst wieder erstklassiges, allerfeinst gemasertes massives Amboina-Maserholz anbieten zu können. Und das Beste an der Lieferung ist: wir haben das echte, richtige rote Amboinaholz, und nicht die deutlich weniger schöne, viel weichere und grober gemaserte 3. Qualität in gelber Farbe!
Ein paar Fotos der neuen Partie sehen Sie hier, alles Weitere wird sich im Anschluss an sehr sorgfältiges Aufschneiden des Holzes hier bei uns im Webshop finden!
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