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Neuigkeiten

Selten bekommt man so große Scheiben von reinem Maserholz, deshalb haben wir nicht gezögert, dieses exotische Holz aus SO-Asien zu kaufen, das uns völlig unbekannt war.
Die Größe der riesigen Scheiben, die massiven und sehr ungewöhnlich großen Dicken und die schöne rote Farbe waren der Grund, diese Partie ohne Zögern zu kaufen, ohne dads Holz je in Natura gesehen zu haben. Nach einer wissenschaftlichen mikroskopischen Bestimmung des Holzes stellte sich dann heraus, dass es sich um Bayur (Pterospermum javanicum) handelte, ein hier in Europa völlig unbekanntes Holz, dessen natürliche geographische Verbreitung Myanmar, Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha und Indonesien umfasst.  Bayur oder Wadang-Maser ist das Maserholz eines in Indonesien, insbesondere an der Ostküste Javas wachsenden Baumes, das auf dem internationalen Holzmarkt nur selten erhältlich ist und sich in andere andere südostasiatische Länder ausgebreitet hat. Der Baum wird ca. 30-45 Meter hoch, wächst oft schief und spannrückig, wird dabei ca. 1-1,5 Meter dick, das Holz ist mittelhart und mittelschwer, ca. 600 - 700 kg/m3. Wegen seiner Unbekanntheit wird es oft beschreibend als Red Burlwood bezeichnet. Das Holz kommt in riesigen Maserknollen vor, die oft einen Durchmesser von 1,50 Meter erreichen und immer eine feine und gleichmäßige Maserung, feine Verwirbelungen, Augen, schlafende Knospen und wilde Strukturen aufweisen. Das Holz ist aufgrund seiner feinen Struktur leicht zu bearbeiten und wird jeden Holzverarbeiter nach einer Politur, Lack- oder Ölauftrag mit seinem seidigen Schimmer und einer attraktiven roten Farbe überraschen!
Schon lange ist es her, dass wir das edelste und inzwischen seltenste Maserholz der Welt in unserem Angebot hatten. Die Nachfrage nach Amboina Maser war trotz hoher Preise so groß, dass die immerhin 370 Kilo der großen Maserknolle recht schnell ausverkauft waren und wir seit 2014 keine vernünftige Ware mehr kaufen konnten. Doch manchmal führt beharrliche Suche nach diesem Trüffel unter den Hölzern dann doch irgendwann mal zu greifbaren Ergebnissen, und so freue ich mich sehr, Ihnen damnächst wieder erstklassiges, allerfeinst gemasertes massives Amboina-Maserholz anbieten zu können.
Ein paar Fotos der neuen Partie sehen Sie hier, alles Weitere wird sich im Anschluss an sehr sorgfältiges Aufschneiden des Holzes hier bei uns im Webshop finden!
Manchmal muss man einfach nur Glück haben und zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle sein: diese unglaublichen Blöcke allerfeinst gemaserten Makassars sind mir kürzlich zugelaufen. Seit langem schon ist gut gemasertes Makassar nur noch extrem schwer auf dem Holzmarkt zu beschaffen, und oft sind es nur sehr schmale Brettchen, die zu halbwegs normalen Preisen zu kaufen sind. Solche Blöcke mit fast 30 cm Durchmesser sind eine absolute Ausnahme, und diese vor langer Zeit schon behauenen großen Blöcke auf der Trennbandsäge aufzuteilen, war ein seltenes und spannendes Erlebnis. Und wie die Bilder zeigen, war das Ergebnis besser als mit viel Optimismus zu erwarten war; so perfekt gezeichnetes und fas völlig rissfreies Makassar gibt es nur selten. Demnächst in diesem Webshop!
Wir haben eine große Ladung riesiger Maserplatten aus Kampferholz aus Südostasien bekommen, diese Platten stellen sicher eine ziemlich einzigartige Seltenheit in dieser Größe und besonderen Maserung dar.
Das Maserholz des Kampferbaums ist nicht nur besonders schön struktutiert, es zeigt viele Maseraugen, Knospen, Wirbel und wilde Verwachsungen, dazu riecht es noch sehr betörend angenehm und frisch. Es sind einige wirklich sehr schöne bereits geschliffene und mit grundierte dicke Platten darunter, die sich wunderbar als Tischplatten eignen und nicht nur schömn auassehen, sondern sicher auch die Blicke aller auf sich ziehen werden.
Der Kampferbaum (Cinnamomum camphora) gehört zur Familie der Lorbeerbäume, deren ursprüngliches Wuchsgebiet Taiwan, Japan und der Südosten Chinas ist. Heute sind größere Bestände in Thailand, Laos und Vietnem zu finden. Die bis zu 30 m hoch wachsenden und oft sehr alt werdenden Bäume haben die typisch glänzenden lederartigen Blätter der Lorbeergewächse. Das Holz von Kampferbäumen hat einen einzigartigen starken, würzig-aromatischen Duft, den die meisten Menschen von Erkältungssalben oder Tigerbalsam kennen. Das in allen Pflanzenteilen enthaltene Kampferöl spielt eine große Rolle in der Medizin, aber auch für die Parfümherstellung ist es wichtig.
Das Holz gewinnt durch eine seidige Ausstrahlung jeden Holzhandwerker, es ist mittelhart, ca. 550 - 650 kg/m3 schwer und lässt sich hervorragend bearbeiten, besonders resistent ist es gegen Verrottung und jeglichen Schädlingsbefall. Aus diesem Grund waren alte Seemannskisten immer aus Kampferholz gefertigt, denn dieses wurde von keinem noch so exotischen Insekt angefressen und die Wäsche darin roch immer angenehm frisch!
Der Baum kann wirklich riesige Maserknollen entwickeln, die eine wunderschöne feine wolkige Maserung zeigen und deren Farben von hellbraun-grau über gelblich-grün und rotbraun bis zu tiefem Dunkelrot reichen kann. Große Scheiben Kampfer-Maser gehören sicher mit zu den seltensten und schönsten Maserhölzern der Welt.

Auch nach über 30 Jahren im Holzhandel gibt es manchmal Momente, in denen man in seiner Routine innehält und einen genaueren Blick auf eine alltägliche Situation wirft: bei mir war das vor ein paar Tagen so, als ich ein paar Stücke Olivenholz fotografieren wollte.
Mir sind im Laufe der vielen Jahre sicher tausende Stücke dieses immer wieder faszinierenden, schönen und zudem so wohlriechenden Holzes durch die Hände gegangen, und trotzdem schaute ich bei diesem schön gemaserten Stück griechischer Wildolive plötzlich genauer hin und war sofort von der Feinjährigkeit und den sehr engen Jahresringen dieser 60 x 60 mm messenden Kantel beeindruckt- ich beschloss, einen näheren Blick darauf zu werfen. Um dieses zu tun, machte ich eine makroskopische Aufnahme des Hirnendes und sah mir das Foto mit einer ca. 4-fachen Vergrößerung auf dem Bildschirm an. Um es kurz zu machen: ich habe die Jahresringe und damit die Zeit gezählt, dies dieses Stück Holz gebraucht hat, um das zu werden, was nun vor mir auf dem Tisch liegt.
Es sind ca. 65 Jahre, die sich auf der Vergrößerung relativ genau abzählen lassen. Das bedeutet, dass der Baum, von dem dieses Stück stammt, pro Jahr etwas weniger als einen Millimeter an Wachstum zugelegt hat, was für einen Olivenbaum am Mittelmeer unter sicher besten klimatischen Bedingungen wachsend ein sehr geringer Wert ist. Wenn man dann die beeindruckenden großen Bäume in diesen Ländern sieht, bekommt man einen Eindruck von der Zeit, die diese seit Jahrhunderten so langsam wachsenden venezianischen Olivenbäume brauchten. Die Menschen in den Mittelmeerländern wissen diese Naturdenkmale heute leider nur selten noch zu schätzen, in vielen Ländern wie Italien und besonders in Spanien werden ganze Olivenhaine eingeebnet, die Bäume mit Baggern umgerissen und zu Brennholz verarbeitet. Welche Sünde!
Unser Holz kommt von einer Insel, auf der nachhaltig gewirtschaftet wird und nur Olivenbäume gefällt werden dürfen, die wegen ihres hohen Alters keine Früchte mehr tragen oder morsch geworden sind, oder wo das Holz durch Rückschnitte und Pflegemaßnahmen ohnehin anfällt. Dass dieses Holz nicht mit dem turbogedüngten ultraschnell gewachsenen und grobjährigen italienischen Olivenholz zu vergleichen ist, sieht jeder auf den ersten Blick, der einmal genauer hinschaut. Diese Fotos sprechen für sich!

Wir konnten einen Posten erstklassigen Muschelahorn, im Deutschen auch Wolkenahorn oder international als quilted maple bekannt, in unser Lager aufnehmen. Dieses Holz, das durch einen sehr speziellen abnormalen wellenförmigen Wuchs der Holzfasern entsteht, ist sehr selten, einmalig schön in seiner dreidimensional wirlkenden Oberfläche und leider, da international von Gitarrenbauern sehr geschätzt und gesucht, auch sehr teuer. Doch wenn man dieses Holz in den Händen hält, und dann immer wieder mal darüberstreift, weil man nicht glauben kann, dass diese so plastisch und bewegt wirkende Oberfläche wirklich plan ist, weiß man, wieso dieses Holz so etwas besonderes ist. Wir werden diese Billets demnächst zu schönen erstklassigen Gitarrendecks auftrennen.

05.01.2019

Manchmal kann die Beschaffung von neuem interessantem und seltenem Holz recht lange dauern, doch Beständigkeit führt auch hier oft zum Ziel: dieser gigantische Block Eibe Maser war schon lange auf meiner Einkaufsliste, doch konnte er erst nach langer Zeit von mir gekauft werden. Wie immer beim Kauf von Rundholz ist hier die bange Frage: Wie sieht der Stamm von innen aus, hält das Holz nach dem Aufsägen des Stammes, was es von außen zu enthalten verspricht?
In diesem Fall ist das Ganze gut ausgegangen, und die ersten Eindrücke aus dem Sägewerk waren bereits sehr vielversprechend: man sah sehr feines Maserholz, extrem langsam gewachsen und feinjährig stellt dieser Stamm eine echte Besonderheit und Rarität dar. Doch leider enthielt dieser Stamm nicht nur feinstes Maserholz, sondern auch eine respektable Menge großer Schottersteine, die im Inneren des Riesenblocks eingewachsen waren und vermutlich von Menschenhand Ihren Weg in die Krone dieses mächtigen Baumes gefunden haben dürften. Jedenfalls haben diese Steine zur Pflasterung eines Weges im Sägewerk verwendet werden können, womit auch diese ungewünschten Innereien eine sinnvolle Verwendung gefunden haben dürften. Nach weiterer Trocknung werden nach und nach Stücke dieses einzigartigen Naturdenkmals im Webshop eingestellt werden.

Ein bei uns im Webshop immer wieder gern gekaufter Artikel sind Pen Blanks und Messergriffblöcke aus Schlangenholz. Leider waren diese oft recht schnell ausverkauft, so dass diese Artikel nicht immer verfügbar waren. Wir haben jetzt wieder eine schöne Auswahl an Schlangenholz in 1A Maserung am Lager, insbesondere sehr schön gemaserte makellose Penblanks! Sie finden diese Artikel hier!

Meist findet man beim Aufräumen ja eher unscheinbar aussehende Sachen- in diesem Fall ware es 8 Stämmchen Rosenholz, die vor langer Zeit mal gefällt worden sind und seitdem einen Dornröschenschlaf im Lager hielten. Von außen sahen diese Stämme auch wirklich nicht toll aus: eher strohgelb, krumm, mit teils faulem Kern und jeder Menge Rissen wirkten diese nicht gerade sehr aufregend. Lediglich ein einziger Stamm ließ auf seiner Stirnfläche etwas von der typischen roten Farbe sehen und von seiner Farbe vermuten. In der Werkstatt entpuppten sich die ersten dieser Stämmchen nach dem Auftrennen in handlichere Stücke dann als wahre Schätze, ich habe seit sicher 10 Jahren kein so schönes feinjähriges und tiefrotes Rosenholz mehr gesehen, geschweige denn auf der Säge gehabt. Man kann an diesen Stämmchen gut das Besondere dieser Palisanderart Dalbergia decipularis erkennen: die Bäume werden nicht sehr groß und alt, ein Stammdurchmesser von ca. 40 cm inklusive Splintholz ist schon sehr beachtlich. Auch die Höhe der Bäume bleibt mit ca. 6-8 Metern ziemlich klein für einen nur im Nordosten des brasilianischen Urwalds wachsenden Baum. Zudem erreichen diese Bäume meist kein hohes Alter, ca. 50 Jahre werden diese alt, danach setzt mit einer von der Markröhre einsetzenden Kernfäule das Absterben des Baumes ein, auf diesen Fotos gut an zwei der noch auf der Palette liegenden Stämmen mit beginnender Kernfäule zu sehen. Die Bäume wachsen wie z.B. auch Schlangenholz sehr vereinzelt im Urwald, werden meist von Eingeborenen gesucht und gefunden und dann klassisch mit Äxten gefällt, an Ort und Stelle entrindet und mit dem Beil vom Splintholz befreit. Meist sind die Spuren dieser groben Zurichtung von Hand noch an den Stämmen sichtbar, so auch bei diesen. Das Entfernen des Splintholzes geschieht noch im Urwald, da das ohnehin nicht verwertbare strohgelbe Splintholz das Gewicht nur unnötig erhöht, denn diese Stämme wurden oft über -zig Kilometer von Indios auf den Schultern aus dem Urwald zum nächsten Sammelplatz getragen. So viel kann man manchmal aus den vorhandenen Spuren eines Stammen ablesen... durch diese Umstände wird das Holz dieses Baumes immer eine seltene und teure Besonderheit bleiben, die von Musikinstrumentenbauern und Möbeltischlern geschätzt und hoch bewertet wird.

Wir haben wieder etwas sehr altmodisches getan:  Wir haben ein paar Tonnen allerschönstes Olivenholz in Kanteln und Blöcken eingekauft. Doch so schön dieses Holz auch sein mag: es wird für etliche Jahre in unser klimareguliertes Holzlager in Regalen verschwinden, wo es langsam und sehr vorsichtig auf einen verarbeitungsfähige Feuchtigkeitsgrad trocknen muss. So leid uns das selbst tut, und so gern wir diese Hölzer jetzt sofort verkaufen würden, so altmodisch sind unsere Prinzipien als Holzhändler: Sie als unsere Kunden sollen später bei der Bearbeitung keine bösen Überraschungen mit Rissen oder Verzug haben! Ihre Arbeit und Zeit in ein schönes wildes Stück Holz zu stecken, um dann einen Verlust des geschaffenen Objekts hinnehmen zu müssen, ist doch eine herbe Enttäuschung. Und damit dieses nicht passiert, handeln wir nur mit trockenen Hölzern, auch wenn das betriebswirtschaftliche Dogma lautet, dass ein Warenlager schnellstmöglich umzuschlagen sei: wir pfeifen auf solche Binsenweisheiten und vergessen unser Holz für ein paar Jahre im Regal. Auch wenn andere Anbieter platschnasses frisches Holz anbieten, gibt es beim Edelholzverkauf nur abgelagertes und trockenes Holz. Unsere Kunden wissen dies seit 2005 zu schätzen.
Doch auch wenn wir Ihnen jetzt nur den Mund wässerig machen, freuen wir uns alle so über das einmalig schöne Holz, dass wir doch noch wagen hier ein paar Worte dazu zu verlieren: Es ist wirklich besonders schön gemasertes Holz, das von Jahrhunderte alten Olivenbäumen stammt- das Entpacken der Paletten ist ein Fest für Augen, Hände und Nase:
Das oft wild geflammte und sehr dekorative Holz sieht nicht nur wunderschön aus, jedes Stück ist ein Unikat, das die Geschichte einer Jahrhundertealten Olivenkultur am Mittelmeer wiederspiegelt. Doch es fasst sich nicht nur sehr schön, schwer und dicht an, es riecht auch unbeschreiblich angenehm, ein wenig nach Oliven, ein wenig nach wilden Früchten, mit eine Prise herben, würzigen Holzdufts, jedenfalls immer sehr aromatisch- der Geruch ist nur schwer zu beschreiben. Den Rest erzählen die Bilder!

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